Das Lernbüro am Lernort Schule

Lernbüro

Schüler im ehemaligen Lernbüro. Arbeitsabläufe wurden im Großen und Ganzen manuell bzw. mit Hilfe einer „Schreibmaschine“ erledigt (Bilddarstellung abstrahiert).

Zur Erinnerung:

  • keine Speichermöglichkeit
  • Aufwändige Fehlerkorrektur (z. B. Korrekturroller/-stift/-papier)
  • Kopien als Durchschrift (z. B. Kohlepapier – „cc“)
  • Farbbandwechsel
  • Fester Zeichensatz und -abstand

usw.

Einige Überlegungen zum Lernort ...

  • die aufgesuchte Wirklichkeit:
    Schüler besuchen einen Betrieb bzw. eine Verwaltung, um „vor Ort“ Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln.
  • die hereingeholte Wirklichkeit:
    Vertreter aus Wirtschaft oder Verwaltung kommen in die Schule, um z. B. durch Vorträge ihr Wissen bzw. ihre Erfahrungen zu vermitteln.
  • die nachgeahmte Wirklichkeit:
    Hier wird am Lernort Schule versucht, eigentlich komplexe Abläufe und Entscheidungen der Praxis nach didaktischen Grundsätzen und Methoden schülergemäß nachzuahmen (zu simulieren).

Obwohl in allen Fällen von „Wirklichkeit“ die Rede ist, unterscheiden sich die jeweils festzustellenden Lernerfahrungen erheblich.

Bürosimulation ...

„Im Unterricht in Bürosimulation werden die Schüler, wie in kaum einem anderen Lernfeld sonst, in aktive Rollen versetzt, in denen über das Fachliche hinaus all das geübt werden kann, was zu einem modernen Curriculum gehört: Kooperationsbereitschaft, kreatives und planerisches Denken, Gesprächstechnik, Situationsgewandtheit usw.“ (1)

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