Marktsituation N

Um die Organisation zunächst überschaubar zu halten, sind für die vorgenannten Artikel folgende Einzelhandelsunternehmen zuständig:

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Bis zu einer entsprechenden Mitteilung kann von folgenden Lieferzeiten der Sapello GmbH ausgegangen werden:

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  • Die gegebene Nachfragesituation ist in der oben stehenden Tabelle (Marktsituation N) vorgegeben.
  • Die durch den Verkauf erzielten Erlöse werden durch den betreffenden Kunden bei seinem Geldinstitut eingezahlt. Die verkaufte Menge wird jeden Monat in die Lagerkartei als Ausgang eingetragen. Der aktuelle Meldebestand wird monatsweise ermittelt (vgl. auch Lagerkartei).
  • Ist für einen Konsumenten in einem Monat zu wenig oder keine Ware vorhanden, darf diese Nachfrage nicht zu einem späteren Zeitpunkt (= Monat) befriedigt (nachgeholt) werden. Sie gilt als nicht realisiert. Die Konsumenten („Kunden der Kunden“ kaufen woanders). Dies entspricht in vielen Fällen auch dem tatsächlichen Konsumentenverhalten.
  • Ein gewisses Maß für den Geschäftserfolg eines Handelsbetriebes ist der durch den Verkauf erwirtschaftete Warenrohgewinn (Erlösschmälerungen unberücksichtigt):

Anfangsbestand + Zugänge – Endbestand lt. Inventur = Verkauf zu Einstandspreisen

Verkauf zu Verkaufspreisen – Verkauf zu Einstandspreisen = Warenrohgewinn

  • Aus dem Durchschnitt der jeweiligen monatlichen Absatzmengen, den Lieferzeiten des Lieferers (Sapello GmbH) und dem Lagermin­destbestand ist der jeweilige monatliche Meldebestand zu errechnen. Er­reicht oder unterschreitet der aktuelle Vorrat diesen Meldebestand, muss der betreffende Artikel nachbestellt werden. Der Mindestbestand soll einfachheitshalber 10 Prozent des durchschnittlichen Lagerbestandes eines Artikels betragen. Der Umfang der Bestellung sollte dabei das Zweifache des Jahresdurchschnittsbestandes eines Artikels nicht überschreiten (Lagerhöchstbestand).

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